Mein Portrait – Marvin Roder

Als ich von klein auf jedes Wochenende auf dem Flugplatz verbringen musste, da meine Eltern beide fliegen, war es nur eine Frage der Zeit bis auch ich damit angefangen habe. Nun war ich endlich 14 Jahre alt und konnte mit der Ausbildung anfangen. Da mir das fliegen am Platz mit unserer Ka6 erstmal für ausreichend erschien und das „Strecke fliegen“ für mich noch uninteressant war, habe ich mir knapp fünf Jahre mit der ganzen Theorie Zeit gelassen und erst dann meine Lizenz erworben.

Da ich immer der Meinung war bzw. bin, dass man nicht ständig mit den neuen leistungsstarken Segelflugzeugen „überland“ fliegen muss, sondern das eine Ka6 völlig ausreicht, lag 2016 eine in Geschenkpapier eingewickelte L-Akte von meiner eigenen Ka6 unter dem Tannenbaum.

Dann ging es 2017 also auch direkt zur BZM in Nordhorn, mein erster Wettbewerb. Es ist erstaunlich wie schnell man Leute kennen lernt und auch Freunde für das Leben gefunden hat, die einem Abends am Getränkewagen praktisch schon die Anmeldung für die Junioren Qualifikationsmeisterschaft in Achmer fertig machen.

Nachdem ich die Quali in Achmer mitgeflogen bin und auch in der Dmst Liste das Jahr über viele schöne Flüge hatte, wurde ich in den D-Kader aufgenommen.

Im D-Kader habe ich viel dazu gelernt praktisch, sowie theoretisch. Aber auch der Zusammenhalt der Gruppe sorgt für unvergessliche Momente.

Trotz alledem möchte ich noch eines loswerden:

Man darf nicht vergessen warum wir überhaupt fliegen, nicht um olc-Punkte oder Kilometer zu zählen, sondern weil wir in der Luft sein wollen um uns die Welt von oben anzugucken. 🙂

 

Text: Marvin Roder
Bild: Marvin Roder

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