D-Kadertrainingslager oder: Hammerwetter kann ja jeder

Getreu diesem Motto trafen sich die Mitglieder und Trainer des D-Kader Niedersachsen vom 14. bis zum 21. Mai beim LSV Burgdorf zum Wettbewerbstraining.

„Nach zwei drei Tagen Wolkenstraßenfliegen würde man ja auch nicht mehr viel lernen“, erklärt Heiko Braden, Trainer des D-Kader Niedersachsens beim Frühstück am 14. Mai. In der Woche zuvor gab es homogen über die Woche verteilt starken Wind bei guter Thermik mit schönen Wolkenstraßen und einige Teilnehmer des Trainingslagers hätten sich gewünscht, das Lager wäre vorverlegt worden.

Nun standen Überentwicklungen, Abschirmungen, starker Wind und Frontdurchgänge im Wetterbericht. „An solchen Tagen werden Wettbewerbe entschieden“, motivierte Trainer Gerrit Feige die Teilnehmer beim Briefing. Recht hat er, was nützt es, wenn ich bei Hammerwetter irgendwie 50 bis 100 Punkte Vorsprung rausholen kann und dann bei einer AAT im mäßigen Wetter außenlande? Dem Unmut über das Wetter folgte schnell die Erkenntnis, dass die Bedingungen für ein sinnvolles Wettbewerbstraining mehr als geeignet waren.

Dank guter Organisation und dem Engagement der Trainer stand jedem Team ein erfahrener Wettbewerbspilot zur Seite, sodass jeder Flug ausführlich analysiert werden konnte. Ebenso konnten verschiedene Taktiken ausprobiert und miteinander verglichen werden.

War das Wetter dann gänzlich ungeeignet zum Fliegen, was eigentlich nur bei Dauerregen der Fall war, so waren die Trainer bereit, spannende Vorträge zu halten. Anschließend wurden die Erkenntnisse an Fallbeispielen in großer Runde diskutiert. Zur Auflockerung wurde gemeinsam Fußball oder Frisbee gespielt.

Am Ende konnten von den 8 Tagen des Trainingslagers 5 fliegerisch genutzt werden und an einem Tag wurde die Hartnäckigkeit auch mit guter Thermik, schönen Wolken und hohen Schnitten belohnt. An dieser Stelle zeigt sich, wie wichtig und sinnvoll das persönliche Engagement und die Begeisterung der Trainer für die Weiterbildung der Junioren im Segelflug ist. Ebenso gilt unser Dank den Helfern vom LSV Burgdorf, bei denen wir uns den ganzen Zeitraum über gut aufgehoben gefühlt haben.

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